Alice Mado Proverbio

Alice Mado Proverbio

Außerordentliche Professorin für „Neuropsychologie und kognitive Neurowissenschaften“ an der Universität Mailand-Bicocca

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Internationaler Preis "Le Tecnovisionarie" 2026
Lehrplan

Sie unterrichtet Kognitive Neurowissenschaften, Social and Affective Neuroscience und Künstliche Intelligenz angewandt auf Neurowissenschaften und Gehirn-Computer-Schnittstellen an der Universität Mailand-Bicocca. Sie hat an der Universität Rom La Sapienza ihren Abschluss gemacht, promovierte an der Universität Padua und absolvierte ihre Postdoktorandenzeit an der Universität Triest. Sie verbrachte längere Forschungsaufenthalte im Ausland an der Dartmouth Medical School (New Hampshire) und am Center for Neuroscience der Universität Kalifornien. Sie war Forscherin an der Universität Triest und anschließend Dozentin an der Universität Mailand-Bicocca, wo sie das Labor für kognitive Elektrophysiologie gründete und leitet.

Ihre jüngste wissenschaftliche Tätigkeit liegt im Bereich der sozialen Neurowissenschaften, der Neuroästhetik und der Neurowissenschaften der Musik und integriert elektrophysiologische, verhaltensbezogene und computergestützte Ansätze. Sie hat einen gemeinsamen neuronalen Mechanismus für die Extraktion der emotionalen Bedeutung von Stimmen, Sprache und Musik nachgewiesen; sie hat die Rolle der audio-/visuomotorischen Spiegelneuronen beim musikalischen Lernen und der Fähigkeit, intoniert zu spielen, aufgeklärt. Sie hat gezeigt, dass der kortikale Bereich, der Wörter liest (VWFA), lokalisiert in der linken okzipito-temporalen Rinde, dem orthografischen Erkennungssystem entspricht, das bei der Oberflächen-Dyslexie beeinträchtigt ist. Außerdem hat sie nachgewiesen, dass bei Musikern durch langanhaltendes Üben die Entwicklung eines doppelten Leseareals in der gegenüberliegenden Hemisphäre gefördert wird, das für die musikalische Notation zuständig ist und eine kompensatorische Funktion bei Dyslexie ausüben kann, indem es die Fähigkeit verbessert, sowohl Wörter als auch Noten zu lesen. Sie ist Autorin von über 200 internationalen Publikationen (Google Scholar H-Index = 49) und zahlreicher Essays, darunter The Cognitive Electrophysiology of Mind and Brain (2003); Neuroscienze cognitive della musica (2. Aufl. 2025); Percezione e creazione musicale (2022); Neuroscienze e Differenze sessuali (2024); Elettrofisiologia della mente (2003); Psicofisiologia cognitiva (2000).

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