Ivana Faccioli

Ivana Faccioli

Direktorin der Nachrichten von RTL 102.5

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Lehrplan

Ivana Faccioli, geboren 1972 in Codogno, hat Bücher und das Schreiben schon immer leidenschaftlich geliebt. In ihrer Jugend hat sie sich im Verfassen von Gedichten versucht, beschäftigt sich heute aber eindeutig lieber mit Nachrichten. Sie hat an der Katholischen Universität Mailand Literaturwissenschaften mit einer Arbeit über die Förderung der Literatur in Zeitungen, Radio und Fernsehen abgeschlossen. Bereits während des Studiums arbeitete sie als angehende Reporterin bei einem lokalen, ja sogar sehr lokalen Sender in Casalpusterlengo. Von 1997 bis 1999 war sie Volontärin bei Antennatre Lombardia. Für den regionalen Sender erstellte sie Beiträge für die Nachrichtensendung und moderierte verschiedene Rubriken. 1999 kam sie zur RTL 102.5-Gruppe. Ihre erste Erfahrung machte sie als Korrespondentin von RTL Mailand. Nach knapp zwei Jahren wechselte sie zum nationalen Sender. Von diesem Moment an beschloss sie, ihre neue Liebe zum Radio in all seinen Formen zu erkunden. Sie moderierte Nachrichtensendungen, erstellte Beiträge und Interviews, leitete lange Spezialsendungen und Sendungen zu den wichtigsten nationalen und internationalen Ereignissen. Mehrfach war sie als Reporterin in Italien und im Ausland im Einsatz. 2020 wurde sie stellvertretende Leiterin der Nachrichtenredaktion und ist seit Juni 2021 verantwortliche Redaktionsleiterin. Sie betreut die redaktionellen Inhalte von RTL 102.5, Radio Zeta und Radiofreccia sowie deren Websites und Social-Media-Kanäle. Zu ihren Interessensgebieten zählen internationale Politik und Kultur. Verliebt in Jerusalem, die Schriftsteller Yehoshua, Marquez und Allende sowie die Regisseure Spielberg, Sorrentino und Inarritu, träumt sie davon, eine Buchhandlung zu eröffnen, in der sie die Tage zwischen dem Duft der Bücher und der Musik von De Gregori verbringen kann. Zu ihren Lieblingsromanen gehören „Der Herr Mani“, „Hundert Jahre Einsamkeit“ und „Das Geisterhaus“. Sie würde gerne jeden Abend im Kino verbringen, dem einzigen Ort, an dem sie wirklich abschalten kann von den Nachrichten. Der Film ihres Lebens ist ohne Zweifel „Schindlers Liste“, auch weil sie viel Zeit damit verbracht hat, die Ereignisse und den Kontext des Zweiten Weltkriegs und des Holocaust zu vertiefen. Mit großer Emotion erinnert sie sich an das Interview mit Senatorin Liliana Segre und den Besuch in Auschwitz.

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