
Zum siebzigsten Jahrestag der historischen Dartmouth-Konferenz, bei der der Begriff „Künstliche Intelligenz“ eingeführt wurde, wird das Gespräch zwischen Stefano A. Cerri und Enrico Motta die Entwicklung der KI nachzeichnen, beginnend mit den „General Problem Solvers“ der 1960er Jahre, über die Wissensrepräsentation, Ontologien und intelligente Systeme bis hin zu den Large Language Models, die die heutige Landschaft dominieren.
Insbesondere wird ein zentrales Thema die Beziehung zwischen der traditionellen KI sein, die auf expliziten und formalen Modellen der Wissensrepräsentation und des Schließens basiert, und der modernen KI, die stattdessen auf multidimensionalen statistischen Modellen angewendet auf eine enorme Datenmenge beruht.
KI erfordert verlässliches Wissen, Kontext sowie auch ausgeprägte Fähigkeiten in Erklärung, Interpretation und Interaktion.
LLMs werden wegen mangelnder Transparenz und Zuverlässigkeit kritisiert – Einschränkungen, die angesichts des hohen Niveaus der aktuellen Modelle erhebliche Risiken mit sich bringen.
Daher wird während der Debatte diskutiert, ob diese Einschränkungen der aktuellen LLM die Notwendigkeit mit sich bringen, die Elemente der Repräsentation und des Denkens, die die traditionelle KI definieren, neu zu überdenken.
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